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Dies galt zum Beispiel für die Biotopverbundplanung
der ehemaligen landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft
(LPG) Struppen im Vorfeld des Nationalparks Sächsische
Schweiz, die im Auftrag des Bayerischen Naturschutzfonds,
in Zusammenarbeit mit der LMU München und der TU in Tharandt
durchgeführt wurde.
Aus mehr als 80 ha großen Ackerflächen mit starker
Erosion wurde wieder eine kleinteilige Landschaftsstruktur
abgeleitet. Aus historischen Karten abgeleitete Strukturelemente
und die Ansprüche diverser Indikatorarten waren die Vorlage
für das Verbundsystem.
Mit den Bürgern vor Ort wurden auch die Ortsbilder und
die Wiederaufnahme entfallener traditioneller Elemente wie
eine Allee mit Fußweg rekonstruiert. Parallel dazu konnten
alternative Nutzungskonzepte (wie Mutterkuhhaltung, Nebenerwerb
durch Fremdenverkehr) entwickelt und mit den Betroffenen diskutiert
werden. Die Umsetzung kann mit Hilfe der Direktion für
ländliche Entwicklung erreicht werden.
Ein vergleichbares Projekt war die Biotopverbundplanung für
die landwirtschaftlichen Flächen der städtischen
Wasserwerke Leipzig im mittleren Muldeebiet bei Canitz.
Eine neue Bedeutung bekommen Biotopverbundplanungen und Konzepte
in Zusammenhang mit dem Schutzgebietsystem der EU "NATURA
2000".
(siehe Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)
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