Wie
bei ökonomischen und sozialpolitischen Analysen reicht
auch bei ökologischen oder erholungsplanerischen Studien
für eine in die Zukunft gerichtete Planung die kleinräumige
Betrachtung auf Gemeinde- oder Landkreisebene nicht aus. Solche
Entwicklungskonzepte sind auf der Ebene der Regionalplanung
(z.B. in Bayern die Landschaftsentwicklungskonzepte), aber auch
bei großräumigen Schutzgebietskonzepten wie dem Naturpark
oder dem Biosphärenreservat notwendig.
Der
Aufbau eines Landschaftsinformationssystems mit GIS, eine ausführliche
Entwicklung von Leitbildern und ein vernetzter Ansatz sowie
eine bürgernahe Planung sind hier die wichtigsten Grundvoraussetzungen
für regionale Entwicklungskonzepte.
Dabei waren die Aufgabenstellungen in der Vergangenheit sehr
unterschiedlich. So standen sowohl
Aspekte
der Landwirtschaft und Direktvermarktung im Mittelpunkt als
auch
Fragen
der Aufforstung des Landschaftsbildes oder
Fragen
zum Thema Landnutzung und Naturschutz
Oft
sind jedoch auch vernetzte Konzepte notwendig.
Diese Aspekte gewinnen an Bedeutung, weil auch Fördermittel
zunehmend nicht auf kommunaler, sondern eher auf regionaler
Ebene zur Verfügung stehen.
Vorher
Nachher
Geringe Aufforstung an den Talr«ndern (siehe Pfeile)
Vorher
Nachher
Riegelartige Aufforstungen roden (siehe Pfeile)
Vorher
Nachher
Groþfl«chige Aufforstung am Talrand und Herstellung
eines gew«sserbegleitenden Auwaldes
Die Abbildungen zeigen Ausschnitte aus den Leitbildern zum Naturpark
Obere Donau, Teilbereich Erholung und Forstwirtschaft, 1995,
im Auftrag der Staatsforstverwaltung in Baden Württemberg.